Analog programmieren – digital denken

Algorithmisches Denken spielerisch vermitteln

Programmieren ohne Computer? Kein Problem! In unseren Fortbildungen lernen Lehrkräfte, wie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3 Abläufe planen, Strategien testen und Probleme Schritt für Schritt lösen – ganz analog, mit Bewegung, Spielfeldern, Karten und kreativen Aufgaben. So werden zentrale Prinzipien des Programmierens erfahrbar, praxisnah für den Unterricht.

Von der Idee zum Konzept

Die Idee entstand im Kontext des 2024 von der Kultusministerkonferenz verabschiedeten Eckpunktepapiers zur Verankerung von Medienbildung und informatischer Bildung in der Grundschule (vgl. Kultusministerkonferenz 2024). Wie lassen sich Programmierkonzepte vermitteln, wenn keine Geräte verfügbar sind? Das Team der Digitalassistenz griff die Anregung auf und entwickelte gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Informatik, Lehramt, Medienpädagogik und Grafik ein Konzept. Jede Perspektive brachte eigene Expertise ein – von der technischen Umsetzung über visuelle Gestaltung bis zur methodischen Begleitung der Lehrkräfte.

Selbstlernkurs und Lernpakete

Entstanden sind ein modularer Selbstlernkurs, flexible Lernpakete und begleitende Materialien. Die Inhalte können Schritt für Schritt durcharbeitet und direkt im Unterricht eingesetzt werden. Die Lernpakete enthalten Spiele, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen, die algorithmisches Denken, Problemlösekompetenz und Teamarbeit fördern. Die Roboterfiguren Roby und Cody führen die Lernenden spielerisch durch die Aufgaben und machen abstrakte Konzepte anschaulich.

„Mit einfachen analogen Materialien entstehen ohne großen Aufwand sofort einsetzbare Unterrichtsideen. Die Beispiele lassen sich flexibel an unterschiedliche Schulformen anpassen, und Lehrkräfte entwickeln im Workshop eigene Konzepte und gehen aktiv in den Austausch.“

Carolin Beer, Digitalassistentin

Fortbildungen erleben

Wer die Methode noch praxisnaher kennenlernen möchte, kann an einer Fortbildung teilnehmen. Hier probieren Lehrkräfte die Spiele selbst aus, reflektieren Umsetzungsmöglichkeiten und entwickeln eigene Ideen für den Unterricht. So wird analoges Programmieren greifbar und sofort anwendbar.

Praxisnah, flexibel, erprobt

Selbstlernkurs, Lernpakete und Fortbildung ergänzen sich: Lehrkräfte können einzelne Elemente nutzen oder Angebote kombinieren – je nach Bedarf und Unterrichtssituation. Rückmeldungen aus Fortbildungen fließen direkt in die Weiterentwicklung ein, damit die Materialien immer praxisnah, motivierend und verständlich bleiben.

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